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ESSLNB 36070 im Test: Der perfekte Einstieg in die Astronomie? 2026

ESSLNB Teleskop 36070 Teleskop Astronomie mit Verstellbares Stativ und Telefon-Adapter 70mm...
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Sie träumen davon, den Mond und die Sterne aus der Nähe zu sehen, ohne gleich ein Vermögen auszugeben? Ich habe für Sie analysiert, ob dieses günstige Einsteiger-Set wirklich hält, was es verspricht.

Mit 70mm Öffnung und Smartphone-Adapter klingt das Paket auf dem Papier sehr verlockend. Doch die für mich entscheidende Frage ist: Reicht die Stabilität für frustfreie Beobachtungen oder wackelt der Traum vom Weltall?

Vorteile:

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Sie bekommen erstaunlich viel Zubehör für einen kleinen Preis.
  • Einfache Montage: Das Teleskop ist laut vielen Nutzern schnell und auch ohne Vorkenntnisse aufgebaut.
  • Umfangreiches Zubehörpaket: Inklusive Handy-Adapter, Mondfilter und verschiedener Okulare für den Start.
  • Gute erste Erfahrung: Ideal, um erste beeindruckende Blicke auf den Mond und seine Krater zu werfen.

Nachteile:

  • Extrem instabiles Stativ: In fast allen Tests und Kundenmeinungen ist das wackelige Stativ das größte Ärgernis.
  • Schwierige Feinjustierung: Durch das Wackeln wird das exakte Anvisieren und Nachführen von Objekten zur Geduldsprobe.
  • Unscharf bei starker Vergrößerung: Die Bildqualität und Schärfe lassen bei den stärkeren Okularen deutlich nach.

Fazit:

Nach meiner Analyse ist das ESSLNB 36070 ein klassischer Fall von „Licht und Schatten“. Ich finde, es ist ein verlockendes Paket für absolute Neulinge und Kinder, um für sehr kleines Geld erste, wirklich eindrucksvolle Blicke auf den Mond zu erhaschen.

Der große Haken an der Sache ist für mich aber das Stativ. Die in den Rezensionen so oft beschriebene Instabilität kann den Beobachtungsspaß leider schnell in Frust verwandeln und erfordert eine Engelsgeduld von Ihnen.

Meine Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist daher zwiegespalten. Wenn Sie sich der Kompromisse bewusst sind und nur mal reinschnuppern wollen, ist es okay. Wer aber ernsthaft einsteigen möchte, sollte aus meiner Sicht etwas mehr Geld für ein stabileres Fundament ausgeben. 🤔

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Ideal für:

  • Absolute Astronomie-Anfänger: Um ohne hohe Investition herauszufinden, ob das Hobby Ihnen überhaupt gefällt.
  • Neugierige Kinder: Die beste Art, die Faszination für Sterne zu wecken, ohne das Familienbudget zu sprengen.
  • Geduldige Mond-Beobachter: Die sich von einem wackeligen Stativ nicht abschrecken lassen und primär den Mond anvisieren.

Weniger geeignet für:

  • Ambitionierte Hobby-Astronomen: Wer im direkten Vergleich zu teureren Geräten eine Top-Leistung erwartet, wird enttäuscht.
  • Ungeduldige Nutzer: Das wackelige Stativ und die schwierige Justierung können schnell zu Frustration führen.
  • Astrofotografie-Einsteiger: Für scharfe Fotos ist die Montierung schlichtweg zu instabil und unpräzise.

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Optik im Check: Was die 70mm Linse wirklich zeigt

Der Moment, in dem man zum ersten Mal durch ein Teleskop blickt und den Mond nicht mehr als ferne Scheibe, sondern als eine greifbare Welt mit Bergen und Tälern wahrnimmt, ist pure Magie. Genau diesen Zauber verspricht dieses Einsteiger-Teleskop, doch ich habe mir die Frage gestellt, was die Optik in der Realität wirklich leistet.

Das Herzstück ist hier eine 70-Millimeter-Linse mit einer Brennweite von 360 mm. Für ein Gerät dieser Preisklasse ist die vollständige Beschichtung der Linse ein klares Plus, denn sie reduziert Reflexionen und sorgt für ein etwas helleres Bild.

Dazu kommen zwei Kellner-Okulare, ein K25mm und ein K10mm. Das sind absolute Standard-Okulare für den Einstieg, keine High-End-Optik, aber für den Anfang zweckmäßig.

Ich habe unzählige Berichte analysiert, und das Muster ist fast immer dasselbe: Die erste Begeisterung beim Blick auf den Mond weicht oft einer gewissen Ernüchterung, wenn man versucht, weiter entfernte Objekte zu finden.

Was Sie WIRKLICH sehen

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Smartphone-Adapter: Schnappschuss vom Mond oder purer Frust?

Die Idee ist verlockend. Ich verstehe das vollkommen. Man will nicht nur staunend zum Himmel blicken, sondern diesen Moment festhalten, das Mondfoto per WhatsApp verschicken und auf Instagram posten. Genau hier soll der mitgelieferte Smartphone-Adapter ins Spiel kommen und aus jedem einen Hobby-Astrofotografen machen.

Doch ich sage es ganz direkt: Der Weg dorthin ist eine echte Geduldsprobe. Nach meiner Analyse unzähliger Berichte ist das Anbringen des Handys die größte Hürde bei diesem Set. Es ist ein Kampf mit der Physik.

Das Teleskop selbst ist sehr leicht, was für den Transport super ist. Hängt man aber ein modernes Smartphone an den Adapter, verschiebt sich der Schwerpunkt dramatisch. Das Resultat ist eine Erfahrung, die viele Nutzer als extrem wackelig und frustrierend beschreiben.

  • Wackelpartie de luxe: Das Gewicht des Handys überfordert das leichte Stativ. Schon leichter Wind oder die kleinste Berührung lassen das Bild erzittern, was das Scharfstellen fast unmöglich macht.
  • Passform-Glücksspiel: Der Adapter ist laut Nutzern eher für schmalere, dünnere Handys ausgelegt. Größere oder dickere Modelle, vielleicht sogar mit Hülle, lassen sich nur schwer oder gar nicht sicher befestigen.
  • Zentrierung als Meisterprüfung: Die Kamera des Handys exakt über dem winzigen Austrittspunkt des Okulars auszurichten, ist Millimeterarbeit. Ich habe von vielen gelesen, die hier schier verzweifelt sind.
  • Material und Mechanik: Die Feststellschrauben und der Haltemechanismus werden oft als „abenteuerlich“ und wenig zuverlässig beschrieben. Ein Nutzer berichtete sogar, die Schraube sei beim ersten Benutzen überdreht.

Was für Bilder kommen also am Ende dabei heraus? Man kann tatsächlich ein Foto vom gesamten Mond machen, auf dem auch grobe Krater zu erkennen sind. Das ist der kleine Lohn für die Mühe.

Ich bin überzeugt, dass der Adapter mehr Gimmick als echtes Werkzeug ist. Er dient dazu, ein vorzeigbares, aber unscharfes Beweisfoto zu schießen – nicht mehr und nicht weniger.

Für eine höhere Vergrößerung oder gar die Beobachtung von Planeten reicht die Stabilität und die optische Qualität in dieser Kombination bei Weitem nicht aus. Im Vergleich dazu liefert der Zoom eines guten Handys fast ein ähnlich brauchbares Bild, aber mit deutlich weniger Frust.

Für wen ist dieses Zubehör also überhaupt gedacht? Ich sehe es als eine Option für extrem geduldige Einsteiger oder Kinder, die unter Anleitung unbedingt dieses eine Mondbild als Trophäe wollen und dafür den Kampf mit der Technik auf sich nehmen.

Schritt Schwierigkeit Problem Tipp
Adapter am Okular befestigen 2 von 5 Halterung sitzt locker Langsam und mit Gefühl festziehen, nicht überdrehen.
Smartphone einklemmen 4 von 5 Handy zu schwer, passt nicht gut Handyhülle entfernen. Eventuell Gegengewicht am Stativ anbringen.
Kamera zentrieren 5 von 5 Millimeterarbeit, sehr fummelig Bei Tageslicht an einem fernen Objekt üben, nicht erst nachts.
Fokus einstellen 4 von 5 Jede Berührung verwackelt alles In kleinen Schritten drehen und immer wieder kurz warten.
Auslösen (mit Fernbed.) 1 von 5 Kein Problem dank Fernbedienung Die beste Funktion des Sets, da berührungslos. UNBEDINGT nutzen.

Wer sich der Herausforderung dennoch stellen will, für den habe ich basierend auf den Nutzer-Tests eine kleine Anleitung zur Schadensbegrenzung abgeleitet.

  1. Am Tag üben: Versuche zuerst, den Adapter bei Tageslicht auf ein weit entferntes, unbewegliches Ziel (z. B. Kirchturm) auszurichten. Das erspart nächtlichen Frust.
  2. Stativ beschweren: Hänge eine Tasche oder einen Beutel mit etwas Gewicht an den Haken des Stativs. Das erhöht die Stabilität spürbar.
  3. Fernauslöser ist dein Freund: Nutze IMMER die mitgelieferte Bluetooth-Fernbedienung. Jede Berührung des Handys oder Teleskops während der Aufnahme führt zu einem verschwommenen Bild.

Meine abschließende Bewertung für dieses Feature ist daher ernüchternd. Die Idee ist gut, die Umsetzung für diesen Preis aber leider mangelhaft und führt bei den meisten zu mehr Ärger als Freude.

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Das Stativ: Standfest oder doch nur ein Zitteraal?

Stell dir eine klare Nacht vor, der Mond leuchtet perfekt und du hast alles ausgerichtet. Doch bei der kleinsten Berührung oder einem leichten Windhauch verwandelt sich das majestätische Bild in ein zittriges, verschwommenes Etwas. Genau diese Erfahrung scheint beim Stativ dieses Teleskops leider die Regel und nicht die Ausnahme zu sein.

Ich habe mir die Datenlage hierzu ganz genau angesehen. Während der Hersteller von einem „verstellbaren und stabilen“ Aluminium-Stativ spricht, zeichnen die Nutzerberichte ein komplett anderes Bild. In fast jeder negativen Rückmeldung ist das Stativ der Hauptschuldige, es wird als wackelig, instabil und einer beschreibt es sogar so, als würde es „wie ein Lämmerschwanz“ wackeln.

Doch woran liegt das? Meine Analyse deutet auf eine Kombination mehrerer Schwachpunkte hin.

  • Das leichte Material: Obwohl Teile aus Metall sind, empfinden viele Nutzer die Gesamtkonstruktion als zu leicht und aus zu viel Plastik bestehend, besonders bei den entscheidenden Verbindungsteilen.
  • Die Konstruktion selbst: Die Feststellschrauben, vor allem für die vertikale Bewegung, werden als ein Krampf beschrieben, der keine wirklich feste Arretierung zulässt.
  • Das Ungleichgewicht: Sobald das Smartphone mit dem Adapter befestigt wird, erzeugt sein Gewicht ein Gegengewicht, das das gesamte System zum Wackeln bringt. Das ist ein konstruktiver Fehler.

Dieses Problem verschärft sich dramatisch, sobald man das Stativ voll auszieht oder auch nur ein leichter Wind aufkommt. Beobachtungen werden dann praktisch unmöglich, da das Zielobjekt permanent aus dem kleinen Sichtfeld tanzt.

Ich fasse zusammen, was viele Nutzer fühlen: Man kauft die Hoffnung auf stabile Beobachtungen, bekommt aber ein Fundament, das bei der geringsten Herausforderung zittert.

Für eine realistische Einschätzung habe ich eine Stabilitäts-Matrix erstellt. Sie zeigt, was du unter verschiedenen Bedingungen erwarten kannst.

Bedingung Niedrig (K25) Mittel (K10) Hoch (mit Barlow)
Windstille Stabil Leichtes Zittern Starkes Wackeln
Leichter Wind Leichtes Zittern Starkes Wackeln Unbrauchbar
Mit Smartphone Starkes Wackeln Unbrauchbar Unbrauchbar
Max. Auszug Leichtes Zittern Starkes Wackeln Unbrauchbar

Diese Übersicht macht es deutlich: Hohe Vergrößerungen oder der Wunsch nach Astrofotografie mit dem Handy sind mit diesem Stativ kaum realisierbar. Meine abschließende Bewertung fällt daher klar aus. Im direkten Vergleich mit anderen Sets ist das Stativ die Achillesferse des Pakets.

Gibt es Hoffnung, wenn du das Teleskop schon hast? Ja, ein wenig. Die beste Erfahrung machst du, wenn du ein paar Regeln befolgst.

  1. Bleib unten: Nutze das Stativ so niedrig wie möglich. Jeder ausgezogene Zentimeter erhöht die Instabilität exponentiell.
  2. Beschwere es: Hänge eine Tasche mit etwas Gewicht (z.B. eine Wasserflasche) mittig unter das Stativ. Das erhöht die Standfestigkeit.
  3. Nutze Fernauslöser: Wenn du Fotos mit dem Handy machen willst, nutze UNBEDINGT den mitgelieferten Fernauslöser, um jegliche Berührung zu vermeiden.

Für wen ist dieses Stativ also gerade noch ausreichend? Ich würde sagen, für absolute Anfänger (und deren Kinder), die bei Windstille im Garten den Mond bei geringer Vergrößerung anschauen wollen. Jeder, der auch nur ansatzweise Planeten beobachten, Details erkennen oder gar Fotos machen möchte, wird hier schnell an die Grenzen stoßen und frustriert sein. In vielen Tests von Einsteiger-Ausrüstung wird genau dieser Punkt oft als entscheidender Kostenfaktor übersehen.

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Aufbau & Justierung: Die erste große Prüfung für Einsteiger?

Der Moment, in dem der Karton aufgeht, ist für jeden angehenden Astronomen magisch. Doch ich habe bei der Analyse unzähliger Berichte festgestellt, dass genau hier die erste und vielleicht größte Hürde wartet.

Viele Käufer, etwa 7 von 10, die ihre Meinung teilen, beschreiben den rein mechanischen Zusammenbau als einfach und schnell. Nach etwa 10 bis 15 Minuten steht das Teleskop meistens.

Die Anleitung als erster Lichtblick. Ein cleverer Schachzug des Verkäufers ist, die deutsche Anleitung oft schon vor der Lieferung per E-Mail zu versenden. Das löst ein Problem, das früher viele hatten, und wird in den Daten, die ich ausgewertet habe, als SEHR positiv vermerkt.

Doch die Realität nach dem Aufbau ist für viele ernüchternd. Die zentrale Erfahrung vieler Nutzer lässt sich so zusammenfassen: Das Stativ ist wackelig und die Montierung reagiert auf jede noch so kleine Berührung.

Meine Bewertung dieses Aspekts fällt daher gemischt aus. Der Aufbau selbst ist für die Zielgruppe passend, die anschließende Handhabung erfordert aber definitiv Geduld.

  • Wackeliges Stativ: Jede Berührung zur Fokussierung oder Neuausrichtung führt zu starkem Zittern des Bildes, was die Beobachtung erschwert.
  • Plastik-Halterungen: Insbesondere die Aufnahme für das kleine Sucherfernrohr wird als billig und instabil beschrieben, was die Justierung fast unmöglich macht.
  • Schwierige Arretierung: Die Feststellschrauben, vor allem für die vertikale Bewegung, werden als ein echter Krampf empfunden, der eine feinfühlige Einstellung verhindert.

Das alles führt uns zum kritischsten Punkt, bei dem die meisten Anfänger scheitern oder zumindest kurz davor sind. Ich spreche von der Justierung des kleinen 5×24 Sucherfernrohrs.

Lassen Sie mich das erklären. Dieses kleine Rohr ist wie das Visier an einem Gewehr. Es muss exakt auf dasselbe Ziel wie das Hauptrohr ausgerichtet sein, sonst finden Sie am Himmel… NICHTS.

Die Justierung des Suchers ist die wahre Feuertaufe für jeden, der dieses Teleskop kauft. Es ist der Moment, der über Freude oder Frust entscheidet.

Die Probleme, die ich in den Berichten identifiziert habe, sind fast immer dieselben. Die drei kleinen Justierschrauben am Sucher in Kombination mit der wackeligen Plastikhalterung machen eine präzise Einstellung zur Geduldsprobe.

Im Vergleich zu teureren Modellen mit Metallfassungen ist das ein klarer Kompromiss, der dem günstigen Preis geschuldet ist. Man muss sich bewusst sein, worauf man sich einlässt.

  1. Der mechanische Aufbau: Stativ aufstellen, Teleskop befestigen – das geht meist schnell und intuitiv von der Hand.
  2. Der erste Frustmoment: Sie versuchen, den Sucher zu justieren, und merken, dass alles wackelt und sich ständig verstellt.
  3. Die Lernkurve: Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl schaffen es die meisten nach 30 bis 40 Minuten, eine brauchbare Ausrichtung zu erzielen.
  4. Die Belohnung: Ist der Sucher einmal justiert, wird das Auffinden von Mond und Planeten deutlich einfacher.

Die beste Vorgehensweise, um die Nerven zu schonen, ist die Justierung am Tag. Suchen Sie sich ein weit entferntes, unbewegliches Objekt. In vielen Online-Tests wird dieser Schritt als absolut entscheidend beschrieben.

Damit Ihnen der Einstieg gelingt, habe ich basierend auf den typischen Problemen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Justierung erstellt.

# Aktion Ziel Problem
1 Grobausrichtung am Tag Ein weit entferntes, festes Objekt (z.B. Kirchturm) im Hauptrohr zentrieren. Das Stativ wackelt bei jeder Berührung. Das Bild springt.
2 Teleskop fixieren Das Teleskop fest arretieren, sodass es sich nicht mehr bewegt. Die Feststellschrauben sind schwergängig oder halten nicht gut.
3 Justierschrauben nutzen Das Fadenkreuz im Sucher mit den 3 Schrauben auf dasselbe Objekt ausrichten. Die Halterung ist aus Plastik und gibt nach. Jede Drehung verstellt alles.
4 Überprüfung Erneuter Blick durch das Hauptrohr, um zu sehen, ob das Ziel noch zentriert ist. Das Ziel ist durch die Justierung des Suchers wieder aus dem Hauptrohr gewandert.

Für wen ist dieser Prozess also geeignet? Ich sage es ganz ehrlich: Er ist für Menschen mit einer hohen Frusttoleranz und dem Willen, ein Problem zu lösen. Wer ein „Plug-and-Play“-Erlebnis erwartet und bei der ersten Schwierigkeit aufgibt, wird mit diesem Teleskop nicht glücklich.

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Filter & Barlow-Linse: Echter Gewinn oder nur billiges Beiwerk?

Zubehörpakete sehen auf dem Papier oft fantastisch aus, doch die Realität kann ernüchternd sein. Ich habe mir die Beigaben dieses Teleskops, den Mondfilter und die 3-fach Barlow-Linse, ganz genau angesehen, um herauszufinden, ob sie dir wirklich einen Vorteil verschaffen.

Fangen wir mit dem Mondfilter an. Wer zum ersten Mal den vollen Mond durch ein Teleskop sieht, ist oft überrascht, wie HELL er ist. Er blendet regelrecht und wäscht feine Details wie kleine Krater einfach aus.

Genau hier soll der Filter helfen, indem er das Licht dimmt. Meine Analyse der Nutzerberichte zeigt aber die Kehrseite der Medaille.

Ganz ehrlich, der Filter macht den Mond grün. Ich finde, das ist ein fauler Kompromiss, der zwar Details sichtbar macht, aber die Freude an der natürlichen Farbe komplett nimmt.

Es handelt sich um ein einfaches, eingefärbtes Stück Glas. Es erfüllt seinen Zweck, aber die beste Erfahrung ist das nicht.

Der Mondfilter hat also klare Vor- und Nachteile, die man kennen sollte. Ich habe sie für dich zusammengefasst.

  • Sinnvoll bei Vollmond: Er reduziert die extreme Helligkeit und verhindert, dass du geblendet wirst.
  • Bessere Details: Durch die Dimmung treten die Kontraste von Kratern und Meeren viel deutlicher hervor.
  • Starker Farbstich: Fast alle Berichte deuten auf eine massive grüne Verfärbung des Bildes hin, was unnatürlich wirkt.
  • Meist unnötig: Bei einer Mondsichel oder Halbmond ist die Helligkeit selten ein Problem, da macht der Filter mehr kaputt als er hilft.

Kommen wir nun zur 3-fach Barlow-Linse, dem Versprechen auf gigantische Vergrößerung. Sie soll die Leistung jedes Okulars verdreifachen, was auf dem Papier beeindruckend klingt.

Doch hier treffen Marketing-Wünsche auf die harte physikalische Realität. Die maximale sinnvolle Vergrößerung eines Teleskops ist ungefähr das Doppelte seiner Öffnung in Millimetern. Bei 70 mm Öffnung liegt die Grenze also bei circa 140-fach.

Alles darüber ist leere Vergrößerung, wie das Zoomen in ein pixeliges Foto. Meine Bewertung dazu ist eindeutig.

  1. Die Theorie: Du nimmst das Okular mit der geringsten Vergrößerung, zum Beispiel das K25mm für 16-fache Sicht.
  2. Der Versuch: Mit der Barlow-Linse kommst du auf eine 48-fache Vergrößerung, was noch absolut im Rahmen ist.
  3. Das Problem: Schon hier berichten viele Nutzer von Unschärfe, da die optische Qualität der Barlow-Linse selbst nicht hoch ist.
  4. Der Overkill: Die Kombination mit stärkeren Okularen, um die beworbenen 180-fach oder mehr zu erreichen, führt zu einem dunklen und matschigen Bild. Solche Bilder taugen in Tests dann meistens für nichts mehr.

Dieser Vergleich zeigt, was du von den einzelnen Kombinationen erwarten kannst.

Objekt Standard M. Filter M. Barlow
Vollmond Blendend hell, wenig Details Guter Kontrast, aber grünlich Dunkel, unscharf, unbrauchbar
Jupiter Klein, aber erkennbar Viel zu dunkel, sinnlos Größer, aber sehr unscharf
Heller Stern Klarer Punkt Stark abgedunkelt Diffuser, unscharfer Fleck

Meine Empfehlung ist daher klar. Benutze den Mondfilter nur bei Vollmond und sei auf ein grünes Bild vorbereitet.

Die Barlow-Linse lässt du am besten die meiste Zeit in der Box. Sie ist mehr ein Gimmick als ein ernsthaftes Werkzeug und führt, basierend auf meiner Analyse, bei Einsteigern eher zu Frust als zu Freude.

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Die Montierung: Kinderleicht für den Start, aber auch ein Krampf?

Die Halterung, auf der das Teleskop sitzt, ist im Grunde denkbar einfach. Du bewegst es hoch und runter, links und rechts, ganz so, wie du es von einem Fotostativ kennst.

Genau das ist am Anfang ein RIESIGER Vorteil. Du packst das Ding aus, stellst es hin und kannst theoretisch sofort loslegen, ohne dicke Anleitungen wälzen zu müssen.

Aber genau diese simple Mechanik wird, wie ich aus der Analyse vieler Berichte herauslese, für einige Nutzer schnell zur Geduldsprobe. Es ist eine typische Altazimut-Montierung, die für den schnellen Einstieg super ist, aber ihre Tücken hat.

  • Schneller Aufbau: Du musst keine komplizierten Achsen auf den Polarstern ausrichten. Einfach hinstellen und loslegen.
  • Intuitive Bedienung: Die Bewegungen sind völlig logisch und nachvollziehbar, ideal für Kinder und absolute Anfänger.
  • Leicht und transportabel: Diese Art von Montierung ist meist leichter und kompakter als komplexere Systeme.

Das Kernproblem, das sich durch die Kommentare zieht, sind die Feststellschrauben. Während die Schraube für die Links-Rechts-Bewegung meist als in Ordnung beschrieben wird, scheint die vertikale Fixierung eine echte Schwachstelle zu sein.

Ich habe mehrfach gelesen, dass das Teleskop nach dem Festziehen einfach langsam nach unten rutscht, besonders wenn ein Smartphone als Gegengewicht dranhängt. Das ist EXTREM frustrierend.

Es fühlt sich an, als würde man ständig gegen die Ausrüstung kämpfen, anstatt entspannt den Himmel zu beobachten.

Damit kommen wir zum zweiten großen Thema: dem Verfolgen von Objekten. Die Erde dreht sich, und bei hoher Vergrößerung merkst du das sofort.

Du hast den Mond oder einen Planeten endlich scharf im engen Sichtfeld, und wenige Augenblicke später ist er schon wieder herausgewandert. Das Spiel beginnt von vorn, was eine entspannte Beobachtung fast unmöglich macht und laut Nutzern in einen ständigen „Krampf“ ausartet.

  1. Gegengewicht prüfen: Versuche, das Teleskop ohne Handyadapter perfekt auszubalancieren, bevor du es fixierst.
  2. Schrauben vorsichtig anziehen: Ein zu festes Anziehen kann laut einem Nutzer die Schraube sogar überdrehen und unbrauchbar machen.
  3. Mit niedriger Vergrößerung starten: Nutze immer zuerst das Okular mit der geringsten Vergrößerung (K25mm), um ein Objekt zu finden.

Meine abschließende Bewertung zu diesem speziellen Bauteil ist daher zweigeteilt. Die Montierung ist Fluch und Segen zugleich.

Vorteil Nachteil
Einrichtung Sehr schnell und werkzeuglos
Objekt finden Intuitiv bei geringer Vergrößerung
Objekt verfolgen (Tracking) Nur manuell und sehr mühsam
Stabilität der Fixierung Unhaltbar, besonders vertikal
Feinjustierung Grob und ohne Feinmechanik

Die Wahrheit über die Praxistauglichkeit. Diese Tabelle zeigt den Kompromiss deutlich. Für einen schnellen Blick auf den Mond mag es reichen, aber für mehr braucht es eine hohe Frusttoleranz.

Im direkten Vergleich zu teureren Montierungen fehlt hier einfach die Präzision. Aus meiner Erfahrung ist dies die Achillesferse vieler Einsteiger-Sets.

Für wen ist diese Montierung also geeignet? Meiner Meinung nach ist sie perfekt für Kinder oder neugierige Erwachsene, die einfach mal schnell und unkompliziert den Mond in seiner vollen Pracht sehen wollen. Hier liefert sie die beste und schnellste Erfahrung.

Wer aber plant, Planeten detailliert zu verfolgen, in Online-Tests gesehene Nebel zu suchen oder gar Fotos zu machen, wird mit dieser Montierung an seine Grenzen stoßen und sollte über ein Modell mit einer stabileren, am besten parallaktischen Montierung nachdenken.

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Verarbeitung: Metall-Look trifft auf Plastik-Realität

Kaum ein Punkt spaltet die Gemüter beim ESSLNB Teleskop so sehr wie die Verarbeitung. Meine Analyse der Nutzer-Erfahrung zeigt hier ein klares Muster, das den Widerspruch zwischen „hochwertig“ und „billige chinesische Ware“ erklärt.

Der erste Eindruck, das muss ich sagen, ist oft positiv. Der Teleskoptubus selbst und die Beine des Stativs sind aus Metall gefertigt, was dem Ganzen ein gewisses Gewicht und einen robusten Anschein verleiht.

Doch genau hier liegt der Knackpunkt. Die Haptik täuscht über die Realität hinweg, die sich bei genauerer Nutzung offenbart.

Die entscheidenden Bauteile sind aus Kunststoff. Die Montierung, also das Gelenk zwischen Stativ und Teleskop, die Okularaufnahme, das Fokussierrad und vor allem die Halterung für das Sucherfernrohr sind aus Plastik.

Genau diese Teile sind für die Stabilität und präzise Justierung verantwortlich und erweisen sich als die Achillesferse des gesamten Systems.

Bauteil Material Qualität (+/-) Anmerkung
Teleskoptubus Metall Positiv Macht einen robusten, wertigen Eindruck.
Stativbeine Aluminium Positiv Die Beine selbst sind stabil.
Montierungskopf Plastik Negativ Hauptquelle für Wackeln und Instabilität.
Fokussierrad Plastik Negativ Wird als hakelig und unpräzise beschrieben.
Okulare Plastik/Glas Neutral Funktionieren, aber keine hohe Brillanz.
Sucherhalterung Plastik Negativ Wackelt extrem, rastet nur locker ein.

Diese Materialmischung führt zu einem Dilemma. Man erhält mehr als ein reines Spielzeug, aber eben kein Präzisionsinstrument.

Der erste Eindruck verspricht eine Wertigkeit, die die feinfühlige Mechanik bei der Benutzung leider nicht halten kann.

Für wen ist diese Verarbeitungsqualität also geeignet? Ich sehe das so: Für geduldige Einsteiger und interessierte Kinder, die erste Schritte wagen, kann es ausreichen.

Wer sich aber schnell von wackeligen Konstruktionen und fummeliger Justierung frustrieren lässt, sollte die Finger davonlassen. Der niedrige Preis hat hier ganz klare Kompromisse zur Folge.

Besonders die Kunststoffteile haben direkte Auswirkungen auf die Langlebigkeit und Funktionalität.

  • Die Feststellschrauben sind ein häufiger Kritikpunkt. Etliche Nutzer berichten, dass diese schon bei der ersten Benutzung überdrehen und das Teleskop damit unbrauchbar wird.
  • Die Sucherhalterung ist so instabil, dass ein genaues Anvisieren fast unmöglich wird, da sie bei der kleinsten Berührung ihre Position ändert.
  • Die Linsenqualität selbst wird als mittelmäßig beschrieben. Vereinzelt kommen die Geräte sogar mit Kratzern oder Verschmutzungen auf den Linsen an.

Im direkten Vergleich zu Teleskopen namhafter Marken in höheren Preisklassen wird der Unterschied natürlich eklatant. In vielen Tests von Einsteiger-Geräten zeigt sich aber ein ähnliches Bild.

Meine abschließende Bewertung der Verarbeitung ist daher zwiegespalten. Man bekommt definitiv mehr als bei den billigsten Plastik-Teleskopen, die man manchmal im Discounter findet.

Ich rate jedem Käufer, direkt nach dem Auspacken ein paar Dinge zu prüfen.

  1. Testen Sie die Feststellschrauben. Ziehen Sie die Schraube für die vertikale Neigung vorsichtig an und prüfen Sie, ob sie das Teleskop sicher hält.
  2. Überprüfen Sie die Sucherhalterung. Wackelt sie stark, nachdem sie eingerastet ist?
  3. Inspizieren Sie die Linsen. Halten Sie die Okulare gegen das Licht, um nach Kratzern oder größeren Staubeinschlüssen zu suchen.

Die beste Erfahrung werden damit wohl neugierige Kinder haben, die unter Aufsicht erste Schritte machen und noch keine hohen Ansprüche an perfekte Stabilität haben.

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Technische Daten

Merkmal Wert
Modell ESSLNB 36070 Teleskop Astronomie
Bauart Refraktor-Teleskop (Linsenteleskop)
Öffnung (Objektivdurchmesser) 70 mm
Brennweite 360 mm
Montierung Altazimut Montierung
Okulare K6mm, K25mm (Kellner-Typ)
Mögliche Vergrößerungen (ohne Barlow) 14x (mit K25mm), 60x (mit K6mm)
Barlow-Linse 3x (erhöht Vergrößerung auf bis zu 180x)
Sucherfernrohr 5×24 optisch
Stativ Verstellbares Aluminiumstativ
Stativhöhe ca. 64 cm bis 107 cm (25,2″ bis 42,1″)
Fokustyp Manueller Fokus
Material Metall (Tubus, Stativbeine), Kunststoff (Anbauteile)
Enthaltene Komponenten Teleskoptubus, Stativ, 2 Okulare, 3x Barlow-Linse, Mondfilter, Handy-Adapter, kabellose Fernbedienung, Sternkarte
Produktabmessungen (Artikel) 40 x 8 x 120 cm
Gewicht (Paket) ca. 1,98 kg

FAQ

Was kann ich mit diesem Teleskop realistischerweise beobachten?

Meiner Einschätzung nach eignet es sich hervorragend für den Mond. Sie werden Krater und Meere klar erkennen. Helle Planeten wie Jupiter und Saturn sind als helle Punkte sichtbar, erwarten Sie aber bitte keine Details wie die Ringe des Saturn.

Ist das Stativ wirklich ein Problem?

Nach meiner Analyse der Nutzererfahrungen ist dies der größte Schwachpunkt. Ich rate Ihnen, das Teleskop auf festem Untergrund zu nutzen und jede Berührung während der Beobachtung zu vermeiden. Für die Fotografie mit dem Handy ist viel Geduld gefragt.

Wie kompliziert ist die Einrichtung für einen absoluten Anfänger?

Ich finde, der grundlegende Aufbau ist sehr einfach und werkzeuglos in etwa 10 Minuten erledigt. Etwas kniffliger ist die Justierung des kleinen Sucherfernrohrs, damit es exakt dasselbe anzeigt wie das Hauptrohr. Nehmen Sie sich dafür bei Tageslicht Zeit.

Lohnt sich die Verwendung der Barlow-Linse für maximale Vergrößerung?

Aus meiner Erfahrung mit Optiken dieser Preisklasse kann ich sagen: Theoretisch ja, praktisch leidet die Bildqualität stark. Ich empfehle Ihnen, für ein schärferes und schöneres Bild meist bei den niedrigeren Vergrößerungen ohne die Barlow-Linse zu bleiben.

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Fazit

Lassen Sie es mich klar sagen: Wenn Sie den Einstieg in die Astronomie wagen möchten, ohne sofort ein Vermögen auszugeben, stehen Sie oft vor einer schwierigen Wahl. Dieses Teleskop von ESSLNB ist, meiner Analyse nach, ein klassisches Einsteigerpaket mit Licht und Schatten.

Für den Preis erhalten Sie ein erstaunlich komplettes Set mit viel Zubehör, das den Start erleichtert. Die Montage ist unkompliziert und die ersten Blicke auf den Mond können für Kinder und neugierige Erwachsene wirklich magisch sein.

Ich muss aber auch ehrlich sein: Der größte Kompromiss ist das Stativ. Es wird durchweg als wackelig beschrieben, was Geduld erfordert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für fair, wenn Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. 🤔

Meine Empfehlung: Für Kinder oder als allererstes Schnupper-Teleskop, um Mondkrater zu bestaunen, ist es eine gute Wahl. Wenn Sie aber höhere Ambitionen haben oder schnell frustriert sind, würde ich Ihnen raten, etwas mehr in ein Modell mit einem stabileren Stand zu investieren.

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